Unterschiede zwischen Viren- und Malwareschutz

Computerviren einfach aufzuspüren – das war einmal – heutzutage bescheren deutlich gefährlichere Arten von Malware die IT-Branche. Ein Virus ist zwar auch eine Art von Malware aber nicht jede Art von Malware ist ein Virus. Aber worin liegt der Unterschied zwischen Antiviren und Antimalware-Software?

Virus vs. Malware  

Ein Computervirus breitet sich von Nutzer zu Nutzer aus, indem er sich auf der Basis entsprechender Programmierung selbstständig vervielfältigt. Eine Antiviren-Software arbeitet mit der Hilfe einer Signaturbasierten Erkennung. Bei dieser Methode werden bestimmte Dateisignaturen mit einer Malware-Datenbank abgeglichen. Die Bedrohung muss bereits bekannt sein, dass ist leider Voraussetzung dafür, dass die Bedrohung erkannt wird. Im Gegensatz dazu nutzt eine Antimalware-Software eine auf Heuristik basierende Erkennung, um proaktiv Quellcodes zu finden, die auf eine Bedrohung hinweisen.

Antimalware und Antivirus-Programm kann man diese beiden miteinander vergleichen?

Die Antimalware sowie das Antivirus-Programm wurden dazu entwickelt, um bösartige Software zu erkennen und vor den Viren zu schützen. Obwohl der Begriff „Antivirus“ suggeriert, dass das Programm allein vor Computerviren schützt, deckt der Leistungsumfang heute in der Regel auch zahlreiche weitere Formen von Malware ab. Spezielle Antimalware-Programme gehen meist noch einen Schritt weiter und gehen gezielt sowie konzentriert auf erweiterte Bedrohungen ein.

Antimalware- und Antiviren-Software sind also nicht dasselbe. Vielmehr Ergänzen sie einander, um mehr Sicherheit vor einer schädlichen Software zu bieten.

Worauf sollte man bei Antimalware-Programmen achten?

Unabhängig davon, ob ein separates Antimalware-Programm oder Antiviren-Software mit zusätzlichen Funktionen zum Einsatz kommt, sind folgende Eigenschaften entscheidend:

  • Sandboxing: Potenzielle Bedrohungen werden in einer kontrollierten Umgebung geprüft, um festzustellen, ob tatsächlich Gefahr besteht.
  • Traffic-Filter: Geräte werden geschützt, indem der Zugriff auf verdächtige Server und Websites, die in Verbindung mit Malware-Verbreitung stehen, unterbunden wird.
  • Proaktive Sicherheit: Die Software sollte bekannte Malware-Bedrohungen wie Trojaner, Adware und Spyware scannen, erkennen und entfernen.

Was bedeutet Antivirus?

Die einfache Antiviren-Software scannt Geräte auf bereits bekannte Viren. Leider bieten kostenfreie Antiviren-Programme nur das Minimum an Schutz vor klassische Viren wie Keyloggern oder Würmern, während die Premium-Versionen auch vor ausgefeilten Bedrohungen schützen können.

Was ist eine Antimalware-Software?

Cyberbedrohungen hören nicht auf, sich weiterzuentwickeln. Antiviren-Software kann vor gängige Virentypen schützen, wären dessen Antimalware-Software neue Arten von Infektionen aufspürt. Antimalware-Programme schützen somit vor Malware der nächsten Generation, die von normaler Antiviren-Software nicht immer erkannt wird.

Was folgt?

 Malwareschutz konzentriert sich auf neuartige Bedrohungen, während Antiviren-Programme vor bekannten Angriffsformen wie Würmer und Phishingversuche schützen, die nach wie vor Schaden anrichten können. Die beste Methode ist daher die Kombination von beiden zu nutzen. Wer also beide Varianten eingesetzt hat, hat einen doppelten Schutz.

Als Unternehmer empfiehlt sich die Absicherung durch eine Firewall wie WatchGuard. Neben den Viren- und Malwareschutz bietet die WatchGuard viele weitere Schutzmechanismen für Ihre Netzwerksicherheit. Wenden Sie sich an die Deutsche Online Agentur GmbH in Berlin, diese ist ihr WatchGuard Silberpartner und unterstützt und berät Sie gerne.

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